Leserzusendungen
Jetzt gibt es ja das neue Buch von M. Schad über Wesendonck. s. a. www.Richard-Wagner-Web.de - Gaby
Gabriele Helbig (Hamburg)
eMail vom 09. September 2002
hallo, mein Interesse gilt den Wesendonks.
In Grabünden wurde dank der liberalen Politik ende des 19.jhr. vile Prominente (Revolutionäre) eingebürgert. So hatte auch Mathilde Wesendonk und R. Wagner einen Draht zu Graubünen.
1920 erhilten Wesendonk, Karl 1857 und Wesendonk - Heggenstein, Eva 1861 das Bürgerrecht in Tartar. (in der Schweiz wird das Bürgerrecht einer Stadt oder eines Dorfes erworben, damit man CH-Bürger wird)
Das alles und das kleine Dorf Tartar in Graubünden wird leider nie erwähnt.
Gruss Herbert Patt (CH-7422 Tartar)
eMail vom 27. Mai 2002
Berühmte Bürger (PDF-Datei)
eMail vom 14. Nov. 2002
Hallo Thomas,
habe mit Interesse und Freude Ihre Seite zu den Wesendoncks gelesen: sehr interessant und gut gemacht! Eine Frage habe ich, vielleicht wissen weiter: es geht um das gesamte Areal Rieterberg: da gibt es einmal die Villa Wesendonck, dann die Park-Villa Rieter und dann so eine Art kleines Gartenhäuschen. Welches Gebäude und wo genau steht es, ist die Villa Schönberg, das "Asyl". Ich würde mich über Antwort freuen. Ich versuche mir gerade ein Bild von der Anlage zu machen.
Ich freue mich auf eine Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüssen
Michael Sturm
eMail vom 23. Mai 2003
Reisenotiz.
der besuch auf dem rietberg in zürich, von langnau i. e.aus, in der villa wesendonck war die verwirklichung eines alten wunsches dort wieder mal zu sein, wo ich vor ca 25 jahren nur sehr kurz während eines besuchs bei felix goessler couvertfabrik weilen konnte.
der bogen spannt sich von unserem geburtsort elberfeld, wo die spätere mathilde w. 1828 geboren wurde mit dem fachwerkhaus der wesendoncks im kipdorf, wovon ich einen col. holzschnitt von jul. wolff vor dem 2.weltkrieg besitze, dieser hing im flur unserer erloschenen elberfelder briefumschlagfabrik, - über den bankierssohn edouard von der Heydt aus elberfeld von der früheren bank von der Heydt kersten söhne, heute commerzbank am rathausplatz von ef.
die geschichte wollte es, das die schenkung sammlung von der heydt, im wesentlichen antike asiatikas, von der stadt zürich erfreulicherweise in die villa wesendonck aufgenommen wurde. die villa selbst ist vergleichbar mit den vielen prachtvillen des neunzehnten jahrhunderts in elberfeld und barmen, das mit der blüte der textilindustrie im wuppertale einen immensen aufschwung nahm und unter dem strassennahmen hofaue weltweite bedeutung errang, so das das preussische berlin mistrauisch auf diese "konkurrenz" schaute.
1871, das schicksalsjahr für die wesendoncks in zürich, war es aber auch für den unpreussischen rheinländer ein jahr des überschwanges, weniger wegen des sieges im französischen krieg, als wegen der bildung der ersten deutschen einheit nach jahrzehnten der revolution und unruhe, wovon auch zürich indirekt durch zuwanderer und flüchtlinge betroffen war, weiter über unsere mutter marianne lemcke geb. schnakenberg, fast bis zu ihrem tode 1978 vorsitzende des wuppertaler richard wagner verbandes.
ca. 1982 erhielt ich vom musikverlag schott in mainz ein angebot alte notenstichplatten aus blei zu erwerben, worunter sich auch die erste seite des wagnerschen wesendonck liedes der engel befand, die ich dann erworben habe.
dank verschiedener internet seiten, u. a. von thomas seidel und der unterlagen im museum rietberg habe ich nun den kreis der verbindungen schließen können und anregungen für weitere touren nach dresden und bonn erhalten.
Rainer D. Lemcke
eMail vom 30. Dezember 2004
hallo Herr Seidel,
... jetzt schicke ich ihnen die versprochenen dateien.
das haus wesendonck, hier in der signatur mit k geschrieben, ein colorierter holzschnitt von dem wuppertaler künstler julius wolff, habe ich einfach im rahmen fotografiert, da es zu schade ist die rahmung zu öffnen.
es geht ja zunächst auch mal erst um den anhalt für die zerstörte vergangenheit. die bergischen fachwerkstädte waren natürlich 1943 sofort ein opfer der flammen, auch die straße kipdorf wo das haus stand.
den abdruck der notenstichplatte ( blei ) von schott mainz 1899 habe ich von meinem schwager bekommen, der ihn noch ungerahmt liegen hatte. ...
Rainer D. Lemcke
eMail vom 19. Januar 2005
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